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Jubiläums Programm von und mit Josef Pretterer 

Samstag, 30.11.2019

Einlass: 20:15
Beginn: 20:30
Eintritt: 16/12 €

20 Jahre Bühne - 70 Jahre Josef Pretterer! 

In diesem Programm erzählt und spielt Josef Pretterer im Wechsel. Er erzählt z.B. die abenteuerlich, skurrile Geschichte wie er zum Figurenspielen kam, von brenzligen Situationen und unerwarteten Begegnungen bei Auftritten, oder wie seine Improvisationsfähigkeit auf die Probe gestellt wurde. Zwischen den Erzählungen spielt er Szenen aus seinen 8 Programmen. 

Lassen Sie sich überraschen! 

Nach einer umjubelten Premiere schrieb Oliver Hochkeppel in der SZ unter dem Titel "Ungeheuerlich gut" ua. 

Am Anfang war nicht das Wort, sondern die Suppenkelle. Das enthüllt im Fraunhofer-Theater der „Hausmeister des Universums“. Ermattet vom ständigen „Schöpfen“, lässt ihn „der Chef“ damit die Buchstaben aus der Ursuppe fischen, und nach den zufälligen Wortbildungen die kosmischen Fakten zusammenbauen. Zu guter Letzt, kurz vor der Sehnenscheidenentzündung, kommt die blaue Perle der göttlichen Eingebung dazu, die „Erde“. Weil der Chef auch etwas Grün dabei haben will, entstehen die Pflanzen, damit es nicht überhand nimmt, die Tiere. Und damit die nicht alles wieder abfressen, die Krankheiten. Leider auch viele, für die es keine passenden Tiere gibt. Dazu braucht es also den Menschen: als Objektträger von Krankheiten wie Hodenbruch oder Raucherbein. Josef Pretterers Version der Genesis ist mindestens so ätzend witzig wie die von Douglas Adams in seinem „Per Anhalter durch die Galaxis“.Und das, obwohl in dieser Nummer – abgesehen von einem blinkenden und qualmenden Koffer-Laptop (auch der Herrgott muss sparen)–keine Puppen und Objekte vorkommen. Für diese Schaumstoff-Bühnenpartner ist Pretterer ja berühmt, seit er vor 20 Jahren im Alter von 50 mit seinem Programm „Herzversagen“ als Kabarettist debütierte: auf Gestellen bewegte überdimensionale, auf dem Schoß gespielte kleinere, sprechende Maßkrüge und Weißwürste. Sie und einige andere (von gut 70) versammelt Pretterer in seinem Jubiläumsprogramm noch einmal, neben fast ebenso monströs selbst gespielten Figuren wie der Öko-Therapeutin, dem gammligen russischen Organhändler oder eben dem himmlischen Hausmeister. Sinnvoll verbunden wird diese Szenen-Blütenlese aus sieben Programmen durch die Geschichten ihrer Entstehung. Der großen Genesis folgt sozusagen die kleine Kabarett-Genese Pretterers. Das Experiment war diesmal, ohne Maske oder Figur echte Geschichten zu erzählen. Was nicht nur deshalb gelungen war, weil es Pretterers ganze Fabulier-Lust und -Kunst verdeutlichte. Sondern im Kontrast auch seinen außerordentlichen Sinn fürs absurd Theatralische und für die Improvisation unterstrich, sein enormes, in diverse Dialekte gekleidetes sprachliches Talent und sein kritisches Gespür für die, hinter der Überzeichnung steckenden menschlichen Schwächen und Stärken. Seine Figuren kamen so noch größer heraus. Etwas, das beim einzigartigen Kabarettisten Josef Pretterer auch schon lange fällig war.

http://www.pretterer.de/


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